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Agrarbüro-Newsletter

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25. 07. 2019

Wie finde ich den richtigen IT-Dienstleister für unser Agrarbüro?

Wer kennt das nicht: Bei Fragen zum PC, Betriebssystem oder Smartphone wendet man sich vertrauensvoll an einen guten Bekannten, den Schwiegersohn oder Neffen. Der kennt sich mit Computern aus und kümmert sich um einen neuen PC, die Datensicherung oder richtet eine zusätzliche E-Mail-Adresse ein. Was mache ich, wenn ich so jemanden nicht habe oder die Anforderungen so groß werden und auch der vertraute Fachmann nur noch die Achseln zuckt?

Unternehmerinnen und Unternehmer benötigen für digitale Schritte im Agrarbüro einen professionellen IT-Dienstleister (IT = Informations-Technologie), der wie Lohnunternehmer oder Tierarzt zum Geschäftspartner wird. Wie aber findet man den richtigen? Digitalisierung ist ein weites Feld und den richtigen Dienstleister für die eigene Fragestellung zu finden ist nicht immer einfach.

Mit der folgenden Checkliste möchten wir Ihnen helfen, den richtigen Ansprechpartner zu finden:


Wie finde ich den richtigen IT-Dienstleister?

► Eine wichtige Quelle und erste Anlaufstelle ist das Internet.

► Suchen Sie nach IT-Systemhäusern oder IT-Dienstleistung in Ihrer engeren oder weiteren Umgebung.

► Gute Erreichbarkeit sollte gewährleistet sein – sowohl im Hinblick auf die Entfernung als auch zeitlich. Im Einzelfall ist abzuwägen, ob die Entfernung noch eine Rolle spielt.

► Das Unternehmen sollte mehrere Mitarbeiter haben, die sich vertreten und Auskunft geben können.

► Unternehmer und Mitarbeiter sollten EDV-Fachleute sein, wie zum Beispiel Systemadministrator oder Informatik-Kaufmann oder über ein Studium im Bereich Informatik verfügen.

► Referenzen auf der Website können Hinweise geben, wo das Unternehmen tätig ist.

► Rufen Sie einfach mal an oder gehen hin, um einen ersten Eindruck zu bekommen. Eine vertrauensvolle Gesprächsbasis sollte vorhanden sein.

► Das Unternehmen sollte möglichst über mehrjährige Erfahrungen verfügen. Kennen Sie persönlich ein dynamisches Start up und sind überzeugt von der digitalen Kompetenz, können Sie diesem natürlich auch eine Chance geben.

► Der Stundensatz liegt häufig zwischen 50 und 60 Euro. Je nach „Erreichbarkeits-Garantie“ kann dieser aber auch wesentlich höher sein.

► Lassen Sie sich ein konkretes Angebot machen für das was Sie benötigen. Ein Vor-Ort-Termin ist dabei hilfreich, damit der Dienstleister sieht, welche PCs oder Systeme Sie bereits haben und wo er zum Beispiel Bedarf für einen höheren Sicherheitsstandard sieht.

► Die Dienstleistung - sofern sie über den einmaligen Kauf von Geräten hinaus geht, sollte später in einem Vertrag geregelt werden.

► Häufig sind die Firmen auch Partner von bestimmten Software-Firmen, so dass Sie hier gleichzeitig einen Support für diese Software haben.

► Machen Sie sich eine möglichst konkrete Liste, in der Sie erfassen, was Sie für die nächsten digitalen Schritte benötigen.


Heidrun Gerwin-Wegener
Heidrun.Gerwin-Wegener(at)lwk.nrw.de

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02. 08. 2018

Wie finde ich die richtige Software? Checkliste aktualisiert

Computerprogramme können die Büroarbeit erleichtern. Die Einarbeitungszeit vergeht zwar oftmals nicht gerade "wie im Flug", dennoch lohnt sich die Anschaffung. Aber wie finde ich die passende Software für unseren Betrieb? Diese Frage stellen sich immer mehr Verantwortliche im Agrarbüro. Unsere aktualisierte Checkliste kann zu Beginn der Suche helfen.

Eine der ersten Fragen sollte sein, wofür das Programm ganz konkret benötigt wird. Was will ich damit machen, und was will ich damit erreichen? Welche Auswertungen will ich machen? Was will ich dokumentieren? Erst wenn diese Fragen geklärt sind, kann die Suche gezielt losgehen.

Die Software sollte kostenfrei zu testen sein. Als positiv wurde im Rahmen unserer Praktiker-Runde bewertet, wenn der Entwickler einer Software selbst Erfahrungen in dem Bereich hat oder idealerweise diese Software auch selbst nutzt und dann aus eigener praktischer Erfahrung heraus die Updates macht. Ist ein guter Support gewährleistet und was kostet dieser? Dies sind nur einige Fragen...

Zum Download undefined"Wie finde ich die richtige Software?"

02. 08. 2018

Infos, Weiterbildung und mehr

Machen Sie sich schlau: Auf Messen, in der Weiterbildung, durch Beratung. Die Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen bietet Veranstaltungen zum Thema Digitalisierung und zu ganz speziellen Bereichen, in denen digitaler Wandel ganz praktisch gezeigt wird.

undefinedWeiterbildung für die Landwirtschaft (Externer Link)

undefinedWiN-Weiterbildung im Netzwerk 

Zögern Sie nicht, uns anzurufen oder eine E-Mail zu senden, wenn Sie auf der Suche nach dem richtigen Seminar oder weiteren Informationen sind. Wir freuen uns auf Ihre Nachricht!

undefinedKontakt zur Redaktion  

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02. 08. 2018

Schritt für Schritt digitalisieren

Die Digitalisierung geht weiter - auf dem Feld, im Stall und im Büro. Betriebsleiterinnen und Betriebsleiter sind gefordert, sich im EDV-Bereich kontinuierlich weiterzubilden, um am Ball zu bleiben. Laut Experten der Fachzeitschrift Computerwoche müssen Unternehmen in neun Handlungsfeldern tätig werden, um die Digitalisierung erfolgreich voran zu bringen. Wir haben die neun Schritte auf das Agrarbüro bezogen:

undefinedDigitalisierung im Agrarbüro - Was ist zu tun?

Und wie könnte das in Ihrem Agrarbüro aussehen?

Gehen Sie Schritt für Schritt vor. Die Erfahrungen aus der Praxis bestätigen diesen Weg. Nehmen Sie sich zum Beispiel zunächst den Bereich der Buchführung vor und informieren Sie sich, wie Sie hier die Digitalisierung umsetzen wollen. Das Einscannen der Belege und der Belegaustausch mit dem Steuerberater könnten der erste Schritt sein. Wenn Sie sich entschieden haben, lassen Sie sich und Ihre Mitarbeiter schulen, damit die Umsetzung in der Praxis gelingt. Die Software-Anbieter führen in der Regel Seminare durch oder schulen über das Internet.

Im nächsten Schritt kann ein neues Mastprogramm, von dem Sie gehört haben auf Ihrer Agenda stehen. Sicher gibt es eine kostenfreie Testversion. Nutzen Sie dieses Angebot und schauen Sie, ob das Programm für Ihre Zwecke tatsächlich geeignet ist. Wenn nicht, suchen Sie sich eines, das zu Ihrem Betrieb besser passt. Einfach mal ausprobieren lautet hier die Devise von Praktikern. Mit jedem Programm-Test wird man sicherer und kennt sich in der Menüführung immer besser aus.

Achten Sie beim Einsatz von Programmen auf mögliche Schnittstellen, die sie nutzen wollen, um Daten auszutauschen. Bei einem Zeiterfassungssystem sollte es zum Beispiel eine Schnittstelle zu Datev geben, so dass Ihre Lohnbuchstelle die Daten problemlos von Ihnen übernehmen kann. Man sollte die Schnittstellen zu anderen Programmen im Auge behalten, aber auch nicht überbewerten. Manchmal sind Insellösungen auch in Ordnung.