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27. 04. 2017

Stundenzettel

Viele Betriebe nutzen Stundenzettel. Der Arbeitnehmer notiert handschriftlich seine Arbeitszeiten in eine vom Arbeitgeber vorgegebene Tabelle. Die Stundenzettel liegen an einem zentralen Ort im Betrieb oder bei jedem Mitarbeiter einzeln. Nach dem Mindestlohngesetz müssen folgende Angaben erfasst werden:

1. Name und Vorname des Mitarbeiters
2. Beginn der Arbeitszeit für jeden Arbeitstag
3. Ende der Arbeitszeit für jeden Arbeitstag
4. Dauer der täglichen Arbeitszeit. Pausenzeiten gehören nicht zur Arbeitszeit und sind herauszurechnen;   Dauer und Uhrzeiten der Pausen müssen nicht aufgezeichnet werden.

Was ist noch zu berücksichtigen?

  • Unterschriften des Arbeitgebers oder des Arbeitnehmers sind grundsätzlich nicht erforderlich. Es wird empfohlen, den Stundenzettel vom Arbeitnehmer unterschreiben zu lassen, wenn er an den Arbeitgeber ausgehändigt wird.
  • Dass die Liste korrekt ist, hat der Arbeitgeber sicherzustellen. Der Arbeitgeber sollte also prüfen, ob der Arbeitnehmer auch tatsächlich seine Arbeitszeiten für alle Tage notiert hat.
  • Die Arbeitszeit muss nach dem Mindestlohngesetz bis zum Ablauf des siebten auf den Tag der Arbeitsleistung folgenden Kalendertages dokumentiert sein. Legen Sie im Betrieb fest, wie und wann die Stundenzettel im Agrarbüro abgegeben werden oder ob die Zettel an einem bestimmten Platz, z. B. im Mitarbeiter-Raum zur Abholung bereitgelegt werden. Zum Beispiel in einer Mappe oder einem Ordner.
  • Der Stundenzettel verbleibt beim Arbeitgeber und muss bei einer Kontrolle durch den Zoll vorgezeigt werden. Es ist also ratsam, die Aufzeichnungen griffbereit zu haben.

undefinedMustervorlage vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales
 
Wer die Zeiterfassung mit Excel verwaltet kann als Vorlage auch eine ausgedruckte Excel-Liste nehmen. Es kann auch eine Excel-Liste für mehrere Mitarbeiter erstellt und ausgedruckt werden. Jeder Mitarbeiter trägt seine Zeiten ein und unterschreibt in der letzten Spalte. In den laufenden Unterlagen der Mitarbeiter muss ggf. ein Querverweis  auf diese gemeinsamen Zeiterfassungs-Listen gemacht werden. So ist im Falle eines Falles alles schnell zu finden.

Vorteile:

  • Geringe Material-Kosten
  • Einfach umzusetzen für Betriebe mit wenigen Mitarbeitern
  • Staub- und schmutzunempfindlich
  • Leichte Archivierung im Akten-Ordner
  • Gut vorzubereiten mit Tabellen-Vorlagen
  • Weitere Angaben zu Arbeitsvorgängen möglich

 Nachteile: 

  • Hoher Verwaltungsaufwand bei Betrieben mit vielen Mitarbeitern, insbesondere für weitere digitale Erfassung zu Auswertungszwecken
  • Ausschließlich Erfassung von Arbeitszeiten
  • Keine direkten Auswertungsmöglichkeiten
  • Für weitere Auswertungen müssen Daten digital erfasst werden
  • Übertragungsfehler möglich

undefinedWeitere Informationen zur Ablage von Mitarbeiterunterlagen